Shark

Shark - Brettspiel von Jean Vanaise

Cash oder Crash

Auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1987

Es gibt vier verschiedene Konzerne, in die die Spieler sich einkaufen können. Die Aktien der Unternehmen sind in 1er und 5er Pakete aufgeteilt. Auf einer Tabelle auf dem Spielfeld kann man den momentanen Kauf- und Verkaufspreis ablesen. Immer wenn ein Spieler an der Reihe ist, würfelt er mit zwei Würfeln. Der farbige gibt an, von welchem Konzern er eine weitere "Filiale" auf das Spielfeld setzt, weiß und schwarz sind Joker, und die Zahl auf dem anderen gibt an, in welchen der sechs Teile der Welt er diese Filiale platzieren muss. Gibt es dort schon Häuser in dieser Farbe, kann er anbauen. Dadurch steigt der Wert der Aktien. Werden zum Beispiel zwei gleichfarbige Konzerne vereint, einer mit 3 und einer mit 2 Häusern, so ist der neue Konzern 6 Häuser groß (inklusive dem Verbindungshaus). Vorher stand die Aktie vielleicht bei 3, nun schnellt sie auf 6 hoch. Dafür bekommen die Aktienhalter pro Aktie die Differenz: 3.000 $. Sollten zwei verschieden farbige Häuserketten vereint werden, geht die mit weniger Häusern unter. Der Wert fällt entsprechend der Anzahl der wegzunehmenden Häuser und alle Aktienhalter müssen diesen Betrag an die Kasse, pro Aktie!, zahlen. Wenn eine Kette auf den Wert 16 kommt, endet das Spiel, oder wenn es von einer Farbe keine Häuser mehr gibt.

Das Spiel ist sehr strategisch. Wann lohnt es sich Aktien zu verkaufen, zu halten oder zu kaufen? Hat diese Farbe noch eine Chance? Außerdem ist der Absturz der Aktien sehr realistisch: Nicht nur, dass die Aktie weniger oder sogar nichts mehr Wert ist, man muss auch noch draufzahlen. T-Aktie ich hör dir tapsen…
Der einzige Nachteil des Spiels: Es dauert, bis man an der Reihe ist. Und während die anderen Spieler dran sind, gibt es nichts zu tun. Während man bei Die Siedler eigentlich immer mit dran ist, weil man ja handeln darf, so sitzt man bei $hark nur herum und im schlimmsten Fall zahlt gehörig drauf. Dass die zu setzende Farbe gewürfelt wird, ist gut, denn anders würden bestimmte Konzerne gar nicht wachsen.
Wir haben die alte Version gespielt, bei der die Grafik doch sehr zu wünschen übrig ließ, obwohl sie Immo sehr gut gefallen hat. Wer also die neue erwirbt, kann sich über schöne Aktien und ein schönes Spielbrett freuen. Was es sonst noch an Neuerungen gibt, können wir aus Ermangelung eines neues Exemplars nicht vermelden.
Die Interaktion der Spieler ist also nicht vorhanden, aber das Spielprinzip und der damit verbundene Spielspaß ist 4 Sterne leicht wert.



Strategie / Taktik
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Kurzinfos

Shark

Gesamtbewertung

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Autor

Jean Vanaise

Verlag

Ravensburger

Erscheinungsjahr

1991

Spieleranzahl

2 - 6

Dauer

ca. 90 Min.

Alter

ab 10 Jahren

Preis

ca. 25 €

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